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ENDLICH TRANSPLANTIERT ! |
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Dreimal in der Woche mußte ich zur
Dialyse.
Und dann war es plötzlich soweit... |
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| Wenn sich
jemand einem chirurgischen Eingriff unterziehen muß,
wird ihm gewöhnlich etwas genommen; er verliert
seinen Blinddarm, seine Mandeln, Gallensteine, einen
Teil seines Magens oder gar einen Lungenflügel, wie
es unlängst einer Berufskollegin von mir widerfahren
ist. Hängt man hingegen für kürzere oder längere
Zeit (jede Zeit erscheint einem hier lang genug) an
der Dialysemaschine und hat sich für eine
Nierentransplantation gemeldet, bedeutet eine
Verständigung des Spitals, man solle sich umgehend
dort einfinden, weil eine Niere auf einen warte, die
Erfüllung des eigenen Wunsches. Man freut sich also
in diesem Fall, auch wenn man unters Messer muß, wie
bei irgendeiner anderen Operation auch. Schließlich
bekommt man bei diesem Eingriff etwas zu seinem
Körper hinzu, anstatt daß einem etwas genommen wird:
ein (hoffentlich) funktionsfähiges Organ, das jene
beiden alten und eingeschrumpelten Entgiftungsorgane
ersetzen soll, welche einen so schmählich im Stich
gelassen hatten. |
Der Ruf des Krankenhauses an den
Operationstisch erreicht die meisten Nierenpatienten
überraschend und oft an den unmöglichsten Orten.
Mich "erwischte" er im Behandlungsstuhl meines
Zahnarztes, wo mir gerade der dritte Zahn für eine
Brückenkonstruktion fachmännisch abgeschliffen
wurde. Das war eine Aufregung! Einerseits ist es
beim Zahnarzt ohnehin schon spannend genug, dann
dieser Anruf. Eine Niere, eine Niere. Meine neue
Niere wartet! Der Zahnarzt ließ schnell noch ein
Provisorium anfertigen, daß sich niemand zu Tode
erschrecken würde, wenn er mich mit meinen
abgeschliffenen Stummeln zu Gesicht bekäme. Das
dauerte gut eine Stunde. Für mich war es die
doppelte Zeit. Ich wollte nur ja schnell bei
"meiner" Niere sein. 50 km waren außerdem noch nach
Linz zu fahren.
Noch einmal in die Dialysestation
Um 12 Uhr (high noon) meldete ich mich dann
endlich bei Schwester Michaela, der netten Chefin
über alle netten Schwestern der Dialysestation im
AKH Linz. Sie gratulierte mir, ebenso die
Schwestern, die gerade Dienst versahen, sowie die
Patienten der "Mittagsschicht". Die Blutprobe, die
mir entnommen werden mußte, nahm natürlich die
Chefin persönlich. Und sie verabreichte mir auch das
erste Sandimmun meines Lebens. (Das ist ein
Medikament, das die Abstoßung transplantierter
Organe verhindern soll, und das bereits vor dem
Eingriff gegeben wird.) An einem der Betten war
gerade eine neue Dialysemaschine für
Demonstrationszwecke aufgestellt worden. Ein
Firmenvertreter erklärte auf einem eingebauten
Monitor den staunenden Schwestern, was sein
allerneuestes Gerät alles können würde. Ich hatte
aber kaum mehr ein Auge dafür. Würde doch eine neue
Niere unvergleichlich besser funktionieren, als jede
Maschine. Eine Niere von einem Menschen, der sein
Leben verloren hatte, den ich nicht kannte, und dem
ich nun das alles zu verdanken hatte. Auch wenn es
sonst nur selten gilt: hier, wo Leben und Tod sehr
nahe beisammenliegen, stimmte das Schiller'sche
Wort: Alle Menschen werden Brüder.... |
Von Schwestern und Patienten sehr
herzlich verabschiedet, machte ich mich nun auf den
Weg in die Abteilung 3/3, um mich dort für die
nächsten Wochen einquartieren zu lassen. Leider war
es der Altbau, erst in vier Wochen würde die
Abteilung in den Neubau übersiedeln. (Das war aber
auch schon der einzige Wermutstropfen an diesem Tag,
und der war leicht zu ertragen, wurde mir doch ein
schönes großes Einzelzimmer zugewiesen!) Die
Schwestern kannte ich noch nicht. In der
Dialysestation ist man nach einiger Zeit mit allen
per Du und auf vertrautem Fuß. Hier war noch alles
fremd. Aber da auch hier die Schwestern überaus
freundlich waren, fühlte ich mich von Anfang an
"daheim". Das unschuldweiße Operationshemdchen wurde
mir gebracht, dann unter die Dusche, dann die
obligate Rasur - und ausruhen.
Es wird ernst
Ich lege mich aufs blütenweiße Bett, decke
mich nur leicht zu, weil es ziemlich heiß ist an
diesem 8. Juni - und harre der Dinge, die weiter auf
mich zukommen sollen. Man hat mir gesagt, vor drei
Uhr wäre kein OP-Saal frei. Zeit also, um
nachzudenken. Sich dankbar zu fühlen gegenüber jenem
Menschen, dessen Niere ich nun bald bekommen würde.
Vom HLA-Bogen, den ich auf dem Weg zur Station
überflogen habe, weiß ich nur, daß er acht Jahre
jünger war (ist) als ich und daß die Werte gut
übereinstimmen. Er ist direkt in das AKH
eingeliefert worden, ein Transport über weite
Strecken war also nicht notwendig gewesen. Viele
Gedanken gehen mir durch den Kopf. Auch ein Spruch
fällt mir ein, der in einem amerikanischen
Krankenhaus groß in der Halle angebracht ist und
ungefähr folgenden Wortlaut hat: "Im Himmel kann
ich meine Organe nicht mehr gebrauchen. Ich freue
mich, wenn sie auf Erden jemandem von Nutzen sind."
Angst vor der Operation? - Nein, keine Angst.
Aufregung allerdings schon; ein Gefühl, wie vor
einer wichtigen Verabredung, oder wenn man zum Chef
gerufen wird. Ob ich zum Chef gerufen werde? Könnte
ja sein. So wie nicht alle wieder aus einem Auto
gesund aussteigen, in das sie sich begeben haben, so
wachen auch aus der Narkose nicht 100% aller
Patienten auf. Aber ich bin sicher, es wird alles
gut gehen. Ich weiß es einfach.
Im Operationsaal ist es kühl....
Dann, es geht schon auf halb fünf zu, kommt
eine Schwester mit der berühmten
Wurstigkeitsspritze. Zusammen mit ihr ist auch schon
der Träger erschienen, der mein Bett aus dem Zimmer
schiebt, den Gang entlang, in den Lift, weitere
Gänge entlang, durch Türen und wieder durch neue
Gänge .... und dann bin ich da! |
| Im Operationssal ist es kühl. Ich
muß mein Bett wechseln. Der OP-Tisch ist im
Vergleich zu dem luxuriösen Fahrgestell meines
Stationsbettes relativ schmal, klein und einfach.
Ich wundere mich gerade darüber, da habe ich mich
auch schon brav draufgerollt. Der Anästhesist stellt
sich vor. Die Schwestern treffen die nötigen
Vorbereitungen für die Operation, sie reden dabei
über das letzte Wochenende. Eine ganz normale
Atmosphäre; von Routine geprägt und mit Menschen
erfüllt, die den kalten Glanz der vielen
unverständlichen Apparaturen (eigentlich sind es gar
nicht so viel!) wesentlich entschärfen. Ich fühle
mich, fast könnte man sagen, vergnügt. Einerseits
wirkt die "Wurstigkeit", andererseits hatte ich ja
zuvor auch keine Angst. Eher hatte ich mich
monatelang schon auf diesen Augenblick gefreut. Und
nun - da ist er! Der Anästhesist reicht mir eine
Sauerstoffmaske. Sie sieht aus wie die bei den
Düsenjägerpiloten, ich lasse sie mir über die Nase
stülpen - und der Flug kann losgehen! Doch anders
als bei den wirklichen Fliegern gibt es hier kein
lautes Startgeräusch, - es gibt überhaupt kein
Geräusch. Nicht einmal ein Klicks oder einen Knacks.
Ich bin einfach weg. Still und leise abgetreten. |
Als ich wieder zu mir komme,
streicht mir jemand über den Kopf. Ob es wohl ein
Engel ist und nun auch gleich Petrus auftauchen
wird? - Später, in den Morgenstunden, erfahre ich
dann, daß es Schwester Yvette vom Aufwachraum war.
Was sie mir als erstes mitteilt: daß alles gut
gegangen sei und meine neue Niere bereits 1600 ml
Harn produziert habe, während ich selbst noch im
Land der Träume weilte. Ich freue mich so sehr
darüber, daß ich sofort wieder einschlafe. Aber, ich
kann mich noch genau erinnern, mit einem sehr
seligen Gefühl der Freude und Dankbarkeit.
Nicht die Maschinen allein sind wichtig....
Es ist ungefähr halb zwölf gewesen, als ich
zum erstenmal aus der Narkose erwacht bin. In den
nächsten Stunden pendle ich sanft hin und her. Wenn
ich wach bin, fragt mich die Schwester, wie es mir
geht, verabreicht mir alle Stunden eine Spritze in
die Leistenbeuge. Sie entnimmt etwas, erklärt sie
mir. Ein Monitor über meinem Kopf zeigt Herzströme
und weiß Gott welche Ströme meines Körpers an. Ich
bin lange Zeit der einzige Patient im großen
Aufwachraum und Schwester Yvette schenkt mir ihre
ungeteilte Aufmerksamkeit. Das ist konkreter als die
Kurven auf dem Schirm, das ist spürbar und es ist
sehr wichtig. (Schmerzen fühle ich überhaupt keine.)
Das Wichtigste nach dem Aufwachen ist freilich die
Tatsache, daß der Eingriff offenbar erfolgreich
verlaufen ist. Ist alles gut gegangen, geht es einem
besser, als wenn die Niere erst "anspringen" muß und
man ein bißchen im ungewissen bleibt. Aber gerade im
zweiten Fall, wenn ein Patient nicht von der ersten
Freude des Erfolges getragen wird, wäre eine
derartige seelische Betreuung noch viel wichtiger!
Ich habe es hier erlebt. Es macht wirklich sehr viel
aus, in solchen Momenten, wo man sehr "nackt und
bloß" ist, eine nette Seele an der Seite zu wissen,
die für einen da ist.
Man ist jedem Menschen dankbar!
Auch während der zwei Wochen
Spitalsaufenthalt anschließend an den Eingriff bin
ich immer wieder hoch erfreut über die Anteilnahme
so vieler Menschen. Ich habe ein Telefon an meinem
Bett und es bringt mir die Stimmen meiner Eltern,
meiner Geschwister, meiner eigenen Familie, der
Verwandten, Kollegen und vieler - wie man jetzt
sieht - wirklich guter Freunde direkt ans Bett. Ja,
es kommt sogar ein Gratulations-Telegramm einer
befreundeten Familie an. Manchmal denke ich mir, das
ist ja, wie bei einem Hauptgewinn im Lotto. Und
damit liege ich vermutlich gar nicht einmal so
falsch ..... ich habe tatsächlich etwas sehr sehr
Wichtiges geschenkt bekommen, etwas, das mehr wert
ist als viele Millionen Schilling! |
Der Chirurg hat das Organ
zuverlässig und perfekt verpflanzt. Es arbeitet in
meinem Körper einwandfrei. Aber das ist ja nur die
eine Hälfte des ganzen Vorgangs. An mir liegt es
nun, die Niere jenes Menschen, dem ich sie verdanke,
und der jetzt schon unter der Erde liegt,
anzunehmen; das gesunde Organ seelisch ganz und gar
zu integrieren als Bestandteil des eigenen Körpers
und es wert zu schätzen wie diesen. Dabei handelt es
sich natürlich um "unsichtbare" Vorgänge; sie sind
aber von entscheidender Bedeutung! Hilfe von seiten
der Medizin, weiß man, ist notwendig und sie steht
auch gottseidank in Österreich ausreichend und
zuverlässig zur Verfügung. Der Zuneigung und dem
Zuspruch unserer Mitmenschen kommt aber ganz sicher
eine ebenso große Bedeutung zu! Und ihnen bin ich
daher ebenso dankbar!
Das "neue Leben"
Schon kurze Zeit nach dem Eingriff, als noch
verschiedene Schläuche Flüssigkeiten in
Plastikbeutel und Flaschen ableiten, fühle ich neue
Energien und eine schon lange vergessene Frische.
Nach drei Tagen schon besitze ich mehr Energien, als
in den vielen Monaten während und vor der
Dialysezeit zur Verfügung stand, und ich kann mich
nicht genug darüber wundern. Ich hatte völlig
vergessen, wie es ist, wenn der Körper nicht
chronisch durch seine eigenen Schlackenstoffe
vergiftet ist! Man fühlt "mit jeder Zelle", daß ein
neuer Lebensabschnitt beginnt. Es ist, wie wenn eine
dicke dunkle Decke weggezogen worden wäre. Dieses
neue Gefühl von Frische und Gesundheit ist herrlich
wie ein Bergsee, und man will es sich bewahren! Eine
Art von Bangigkeit setzt ein: ist alles zu schön, um
wahr sein zu dürfen?
Abstoßungsreaktionen könnten einsetzen, oder sonst
allerhand Störungen auftreten. Man hat in anderen
Fällen von ernsthaften Rückschlägen gehört. Die
Ärzte machen mir aber Mut: medizinisch sei alles
bestens, die Werte verbessern sich weiter, keine
Unverträglichkeit! |
| Wer sagt aber, daß es nicht auch so
etwas geben könnte wie eine seelische
Unverträglichkeit? Ich habe Träume, die ich niemals
zuvor gehabt hatte: von Turnsälen, wo ich meine
Sporttasche auspacke, von einem Slalom, den ich
gewinne, und gerade in der Nacht von gestern auf
heute fuhr ich mit einem schweren Motorrad. Lauter
Dinge, die mir bisher nichts bedeutet hatten und
nicht zu meinem Lebenskreis gehörten. Stammen sie
aus dem Lebenskreis meines vorigen Nierenbesitzers?
Wer weiß, vielleicht steckt er mich sogar an, und
ich fange auch zu sporteln an. Motorradfahren
allerdings würde ich niemals. Dem kann ich so ganz
und gar nichts abgewinnen. |
Biologen könnten vielleicht sogar
erklären, daß in der DNS jeder lebenden Zelle alle
Informationen über ein Lebewesen, ja sogar über
seine Art und die Geschichte seiner Entwicklung
gespeichert sind daß man jedes Detail erfahren
könnte, würde es entsprechend perfekte Geräte zum
Ablesen dieses chemischen Codes geben.Vermögen
Träume ähnliches?
Wer weiß. Es tut in jedem Fall sehr wohl, das alles
mit einem vertrauten Menschen besprechen zu können;
genauso wie die Wehwehchen, die sich da und dort
einstellen. Wie bei mir zum Beispiel eine erhöhte
Empfindlichkeit der Bauchdecke, wo ich anfangs ganz
aus dem Häuschen war und eine Entzündung
befürchtete, die mich meine neue Niere wieder kosten
könnte.Bei den Kontrolluntersuchungen zeigt sich
aber nichts in der Richtung. Nur die
Körpertemperatur ist etwas erhöht. Man kann sich
leicht vorstellen, daß nach einem chirurgischen
Eingriff samt der damit verbundenen Narkose gewisse
"Anormalien" auftreten. In der zweiten Nacht nach
dem Eingriff hatte ich ein Herzrasen, daß ich
glaubte, es würde sich nun doch der alte Satz
bewahrheiten: "Operation gelungen, Patient tot."
Trost von den Schwestern, eine Spritze vom Arzt,
eine fachmännische Beschwichtigung..... und alles
war wieder gut.
Die erste Gefahr für die neue Niere?
Daß ich zwei Wochen nach meiner Entlassung
wieder stationär aufgenommen werde, hat mit diesem
guten Einvernehmen allerdings nichts zu tun. Ich
habe mich nicht "zurückgesehnt" deswegen - ein
Infekt hat mich erwischt! 38,2 Grad Fieber am Montag
in der Früh. Ich frage OA.Dr. Biesenbach. "Sofort
herein mit Ihnen!" Man darf nichts riskieren. Eine
halbe Stunde später liege ich schon wieder in einem
chromglänzenden und blütensauber bezogenen
Spitalsbett und kann mich vor lauter Schüttelfrost
kaum erfangen. Hoffentlich fällt mir mein
Provisorium nicht von den klappernden Zähnen....
Nach einer Woche ist auch das wieder überstanden.
Mit Antibiotika und allerhand anderen Zaubermitteln
ist man dem Bakterium zu Leibe gerückt. Was wohl
alles noch kommen wird, wie oft werde ich Gast sein
müssen in "meinem" Krankenhaus? Man weiß es nicht.
Es gibt keine Garantiescheine auf irgend etwas.
Solange man jung und gesund war, hat man Gesundheit
als ganz selbstverständlich hingenommen. Bereits
kleinere Krankheiten empfand man als Störung und
wurde schnell ungeduldig. Als Nierenkranker und
Dialysepatient empfindet man die Sache eher
umgekehrt: man nimmt alles hin, was an Problemen
auftaucht - und jede Erleichterung seines Loses
erscheint einem als Geschenk!
Mensch, werde wesentlich!
Vielleicht liegt auch hier die Chance
einer schweren Krankheit: daß man bescheidener wird
und dankbarer allem Guten gegenüber. Ja, ich weiß es
nicht nur von mir selbst, sondern auch von anderen,
daß sie dabei innerlich allmählich an Tiefe
gewinnen, daß sie ganz neue Dimensionen entdecken.
Die Aufmerksamkeit wird automatisch mehr nach innen
gezogen, weil die oberflächlichen Dinge des Lebens
nicht mehr den unwiderstehlichen Reiz ausüben, den
sie früher hatten. Man wird "wesentlicher". Und wenn
man sehr still wird und manchmal ganz genau hinhört,
weiß man plötzlich, daß alles gut ist, was einem
widerfährt, daß es einen Plan gibt, der Sinn und
Zweck besitzt. Dann ist die Krankheit kein Feind
mehr. Man wird fähig, zu allem ja zu sagen. Solche
Erfahrungen mögen nur Sekunden dauern: wenn dann
Enttäuschungen und Zweifel erneut auftreten,
erinnert man sich jedoch daran und ist keiner so
großen Angst und Ungewißheit mehr ausgesetzt als am
Anfang des Weges. |
| Gesundheit ist und bleibt freilich
immer unser höchstes Gut. Gesundheit ist es auch,
was man einander zu Geburtstagen, an Festtagen und
bei jedem Zuprosten wünscht. Sollte es im Leben aber
einmal anders kommen und eine - möglicherweise
ernste - Krankheit gebieterisch ihr Recht fordern,
es ist niemals gleich alles verloren! |
| Ja, wenn man jenes "Urvertrauen" in
den gesunden Tagen zuvor noch nie wirklich erfahren
hatte, vielleicht tritt es gerade dann ganz
unvermittelt in Erscheinung - und schenkt uns auf
der einen Seite, was uns auf der anderen genommen
wurde, reichlich zurück! |
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Walter
Kiesenhofer, walkie@aon.at |
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