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Das Tor der Hoffnung
Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel
hat seine Stunde: Geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine
Zeit; pflanzen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit, weinen hat
seine Zeit.
Man mühe sich ab, wie man will, so hat man keinen Gewinn davon. Gott
hat alles schön gemacht, zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in
unser Herz gelegt nur daß der Mensch nicht ergründen kann das Werk,
das Gott tut, weder Anfang noch Ende.
Was gibt es Besseres als fröhlich zu sein und sich gütlich tun in
seinem Leben. Denn ein Mensch, der da ißt und trinkt und hat guten
Mut bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes.
Doch, versinkt der Tag im Nebel, sei nicht betrübt, schenk ein den
Wein, den holden! Wir wollen uns den grauen Tag Vergolden, ja
vergolden! Und wimmert Dein Herz ganz stark, stoß an und laß es
klingen! Wir wissen's doch, ein rechtes Herz ist gar nicht
umzubringen. Wohl ist es kalt und trüb; doch warte nur; doch warte
nur ein Weilchen! Die Sonne kommt, der Himmel lacht, es steht die
Welt in Veilchen.
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