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Norbert Friedrich Kapfer |
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Wo Tiere sind - und Menschen gaffen, Man nickt sich zu - reicht sich Bananen, Doch was sie etwa unterscheidet, Der Aff' ist zärtlich zu den Kleinen, Vergleicht man sie, die beiden Rassen, ("Leben und Natur, Geformte Gedanken") DAS BUCH Entführt wirst Du in ferne Landen, Du schleichst durch Wälder - stehst auf Bergen, Beglückt fühlst du die weiche Sprache, Und lehrt man Dich dazu noch Wissen, Das Buch, es sei Dir Freund und Lehrer, (Heimatland, Gedichte, Ennsthaler Verlag Steyr,1996)
Als blühten sie - die Sterne, Der Mond als helle Scheibe, Ganz leise erst ein Summen, (Heimatland, Gedichte, Ennsthaler Verlag Steyr,1996)
In der Buchenrinde Zwei Menschen, die dort weilten, Die Buche wurde größer, So hart wie eine Buche (eines von etwa hundert Gedichten des noch nicht
veröffentlichten Gedichtbandes). Ist ums Herz mir bang', Komme frei zurück - ("Leben und Natur, Geformte Gedanken")
Copyright beim Autor
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Zum Autor: Mit
Friedrich Norbert Kapfer verbindet mich eine "doppelte"
Kollegenschaft: einerseits beruflich (wir waren beide
Verwaltungsbeamte in der Bundespolizeidirektion Linz), andererseits
hinsichtlich der Liebe zum Schreiben. Sein erstes Gedichtsbändchen (im
Eigenverlag veröffentlicht) trägt den Namen "Leben und Natur.
Geformte Gedanken". Nachdem diesem ein entsprechender Erfolg
beschieden war und das Echo auch in Fachkreisen gut ausfiel, gab
Friedrich Norbert Kapfer einen zweiten Band heraus, und zwar 1996 im
Ennsthaler Verlag, Steyr. Titel: "Heimatland". Beide Bändchen sind
übrigens gekonnt und zum Inhalt passend von der eigenen Gattin
illustriert. Es ist eine unwiderstehliche Faszination,
die mich bei der Lektüre seiner Gedichte gefangennimmt. Im Rahmen
dieses mir anvertrauten "Lektorats" verlebte ich zwei sehr schöne
Tage zusammen mit ihm. Es geht eine sanfte und sehr stabile Kraft
von all seinen Gedichten aus, in deren Wirkungsbereich man immer
etwas von der ursprünglichen Kraft der Dinge ahnt, welche ein
moderner Kunstbegriff gern mit allzuviel "Eigengeruch" überdeckt.
Und er hat selbst in seinen kritischen Gedichten etwas noch nicht
verloren, das man in den heutigen Tagen so schmerzlich vermißt: -
die versöhnende Kraft des Humors eines guten Herzens!
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